Sch(w)eiß-nasse Angelegenheit


Ach, ist das herrlich! Es ist Wochenende, ich sitze auf dem Campingplatz und genieße die freie Zeit ohne Arbeit. Die Sonne lacht und das T-Shirt klebt am Körper! Es ist Sommer in Deutschland und wir sind Hitzwelle. Nachdem wir schon Papst, Nationalelf, gefühlter Weltmeister und Grand Prix waren, nun also Hitzewelle.

Das Thermometer klettert stetig weiter und erreicht immer öfter Temperaturen jenseits der 30 Grad und wir stöhnen. „Kein Wind“, „zu warm“, „alles klebt“ und „Ich mag den Winter“, konnte ich in meiner Umgebung in der letzten Zeit immer häufiger vernehmen. Wie man es macht, ist es verkehrt! Da geht es dem Wettergott genauso wie den Männern! Anstatt, dass wir froh sind, dass Rudi Carell endlich erhört wurde, wird gemeckert und genörgelt. Natürlich ist es warm, aber wir haben immerhin auch JULI! Das ist ein SOMMERMONAT! Sollte es lieber regnen? Sollten wir lieber in langen Hosen und Pulli rumlaufen müssen? Ich für meinen Teil trage lieber Shorts und T-Shirt. Wer dieser Tage denkt, er müsse einen Marathon laufen oder Sport treiben, ist selber schuld. Das Wetter lädt ein zum Baden im Baggersee oder Schwimmbad. Da sollte man sein und sich nicht über perlenden Schweiß beschweren, wenn man sich auf dem Fahrrad abstrampelt. Ich habe bereits Vorkehrungen getroffen, die gute Wetterfrau hatte es ja angesagt. Neben mir steht ein kleines Planschbecken mit kühlem Nass, da werden immer wieder die Füße gekühlt und der gestählte Körper „gewässert“. Wer die Möglichkeit nicht hat, soll halt raus in den Schatten, die Wohnung gut kühlen oder sich inne Badewanne legen, aber bloß nicht nörgeln!

Und die immer wieder verlangten „angenehmen“ 26 Grad gibt es erst wieder im September – SO! Damit das mal klar ist. Juni, Juli und August sind Sommer und das ist auch gut so! Wenn ich schon höre, dass nach Kälte verlangt wird…und wenn sie dann da ist, heißt’s wieder: mir ist kalt, ich bin krank!

Was gibt es denn schöneres, als nicht in den Urlaub zu müssen, sondern tatsächlich im eigenen Land Urlaub machen zu können? Man spart Geld und wird trotzdem braun. Fragt mal in den USA nach, die würden garantiert gerne tauschen. Habe heute in der Zeitung gelesen, dass dort von Ost- bis Westküste Temperaturen von 35-40 Grad herrschen. Schön für die, die am Meer leben, aber was z.B machen die New Yorker? Sich erschießen? Die gestaute Hitze zwischen ihren Hochhäusern sorgen für höllischen „Spaß“ und Schnappatmung, während die Südstaatler neben ihrer Limo sitzend förmlich verbrennen. Also Deutschland, Füße still halten und viel trinken.

Wer schlau ist, nimmt sich für kommenden zwei angekündigten heißen Wochen frei – so wie ich. Dann ist man auch direkt viel entspannter! In diesem Sinne reiche ich euch die Sonnencreme und lehne mich in meinem Liegestuhl zurück!

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